Tod und Trauer

Jede Todesanzeige in der Tageszeitung birgt einen Menschen oder eine Familie, die mehr oder weniger überraschend und schmerzlich von einem lieben Menschen Abschied hat nehmen müssen.

Haben Menschen einen offenen Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit „gelebt“, hinterlassen sie meist Angehörige, die im sachlichen Sinn versorgt sind. Meist haben die Hinterbliebenen in geregelten Situationen kaum finanzielle Sorgen – der Verstorbene hatte schließlich Vorsorge getroffen und zwar im Bezug auf Finanzen und sachliche Lebensumstände nach dem eigenen Tod.

Familien, die diesen Luxus genießen dürfen, haben die Freiheit, in Ruhe und Frieden Abschied zu nehmen und sich ganz auf die eigene Trauer einzulassen. Selbst in solchen Situation kann es gut tun, Begleitung in dieser schwierigen emotionalen Lebensphase zu haben. Gerne ist Jonathan für Sie da, um in der Trauerbegleitung einen einfühlsamen Menschen zu finden oder in einer Selbsthilfegruppe die Möglichkeit der Aufarbeitung zu ermöglichen. In beiden Fällen geben wir Ihnen hilfreiche Kontakte an die Hand.

Bei der Abwicklung aller nötigen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Begräbnis hilft Ihnen am besten ein guter Bestatter. Diese bieten auch im Sinne vorsorgender Regelungen Unterstützung an, die Entlastung für den Todesfall bringt. Benötigen Sie in dieser Phase des Abschieds zusätzliche (sachliche oder emotionale) Begleitung, sprechen Sie uns bitte jederzeit gerne an.

Nach der Beisetzung sind Sie im Zuge der Nachlassabwicklung diversen bürokratischen Notwendigkeiten ausgesetzt, bei den Ihnen Jonathan gerne begleitend und unterstützend zur Seite steht. Egal ob Ämtergänge, Bankbesuche, Umschreibungen von Verträgen oder sonstiger Schriftverkehr: Wir erledigen gerne mit Ihnen gemeinsam alle notwendigen Arbeiten.

Jeder Mensch lebt Trauer auf seine eigene Art. Wo der (oder die) eine bereits nach der Beerdigung die schwarze Kleidung ablegt, kann der (oder die) andere Hinterbliebene noch Jahre nach dem Tod des Angehörigen oder Freundes nur unter Tränen dessen Namen auch nur aussprechen.
Nehmen Sie sich Ihre Zeit der Trauer und lassen Sie sich von vertrauten Menschen dabei begleiten. Trauer heißt nicht zwangsläufig in einem tiefen schwarzen Loch zu sitzen.
Das Leben geht – nicht nur sprichtwörtlich – weiter: Sie selbst haben es in der Hand, wie es weitergeht!


Von Herzen möchte ich Ihnen eigene und berichtete Erfahrungen mitgeben:

Trauer ist der Prozess des Loslassens -
… der bei jedem anders aussieht.
… den gerade die nähesten Freunde und Verwandte des Trauernden am wenigsten verstehen und deshalb
auch oftmals schwer helfen können.
… der sogar manchmal erst mit dem eigenen Tod endet.
… der aber gerade wegen der intensiven Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Gefühlen auch die Quelle großer Schätze – und deswegen etwas sehr Positives sein kann!